was ich manchmal nicht verstehe.
warum wollen Frauen Burkas tragen? Mir ist einerseits klar, dass es Ausdruck ihres Glaubens ist, und die Verschleierung dazu dienen soll, sich vor den Blicken anderer Männer zu schützen, was ist aber mit all den anderen Frauen und Kindern "da draussen"? Muss man sich vor deren Blicken auch in acht nehmen? Wie kann ich jemandem meine ehrliche Meinung ins Gesicht sagen, wenn ich es nicht sehen kann? Und wie kann ich dabei jemandem Vertrauen schenken?Selbst ein Blinder kann Gesichter sehen, wenn er diese berühren darf. Aber wenn mir ein Mensch gegenüber steht, der sich vor mir verschleiert, dann empfinde ich das als Verstecken.
Was ist so schlimm an Blicken und Berührungen anderer? Ich bin ein Herdentier und auch wenn ich manchmal meine Ruhe haben möchte, könnte ich dauerhaft nicht ohne Blicke und Berührungen anderer leben. Mit Blicken meine ich nicht das tumbe Anstarren, sondern das Anlächlen oder respektvolle Begrüssen, wenn man sich begegnet, und mit Berührungen sind auch nicht erotische Höchstleistungen im Schlafzimmer gemeint, sondern vielleicht eine liebevolle oder freundschaftliche Umarmung, die sehr viel Wärme ausstrahlen kann.
Vielleicht fehlt mir das religiöse Verständnis und vielleicht hätte ich diesen Blog nie geschrieben, wenn ich in einem entsprechenden Kulturkreis aufgewachsen wäre. Aber ich denke, wenn Gott - oder die Natur - ( für die Atheisten ) gewollt hätte, dass wir uns vor anderen verstecken sollen, dann wären wir alle ohne Gesicht geboren worden.
Aber grade das Gesicht empfinde ich als Visitenkarte eines Menschen und jede einzelne Falte erzählt eine Geschichte, die dazu beiträgt, uns zu dem Menschen zu machen, der wir grade im Moment sind. Warum muss ich also diese Geschichten verstecken?
Im Buch "Into the wild" von John Krakauer heisst es "Der Kern des menschlichen Wesens bildet sich aus neuen Erfahrungen", kann ich diese Erfahrungen auch machen, wenn ich mein Gesicht verstecke, möchte ich dann überhaupt neue Erfahrungen machen?
Dieser Blogbeitrag soll absolut keine Verunglimpfung sein, aber mir fällt es manchmal schwer zu verstehen, warum sich Menschen Regelungen freiwillig unterwerfen, die ein Miteinander - welches losgelöst ist von allen religiösen Glaubenssätzen - meiner Meinung nach, eher erschwert, als erleichtert.
Was ist so schlimm an Blicken und Berührungen anderer? Ich bin ein Herdentier und auch wenn ich manchmal meine Ruhe haben möchte, könnte ich dauerhaft nicht ohne Blicke und Berührungen anderer leben. Mit Blicken meine ich nicht das tumbe Anstarren, sondern das Anlächlen oder respektvolle Begrüssen, wenn man sich begegnet, und mit Berührungen sind auch nicht erotische Höchstleistungen im Schlafzimmer gemeint, sondern vielleicht eine liebevolle oder freundschaftliche Umarmung, die sehr viel Wärme ausstrahlen kann.
Vielleicht fehlt mir das religiöse Verständnis und vielleicht hätte ich diesen Blog nie geschrieben, wenn ich in einem entsprechenden Kulturkreis aufgewachsen wäre. Aber ich denke, wenn Gott - oder die Natur - ( für die Atheisten ) gewollt hätte, dass wir uns vor anderen verstecken sollen, dann wären wir alle ohne Gesicht geboren worden.
Aber grade das Gesicht empfinde ich als Visitenkarte eines Menschen und jede einzelne Falte erzählt eine Geschichte, die dazu beiträgt, uns zu dem Menschen zu machen, der wir grade im Moment sind. Warum muss ich also diese Geschichten verstecken?
Im Buch "Into the wild" von John Krakauer heisst es "Der Kern des menschlichen Wesens bildet sich aus neuen Erfahrungen", kann ich diese Erfahrungen auch machen, wenn ich mein Gesicht verstecke, möchte ich dann überhaupt neue Erfahrungen machen?
Dieser Blogbeitrag soll absolut keine Verunglimpfung sein, aber mir fällt es manchmal schwer zu verstehen, warum sich Menschen Regelungen freiwillig unterwerfen, die ein Miteinander - welches losgelöst ist von allen religiösen Glaubenssätzen - meiner Meinung nach, eher erschwert, als erleichtert.
zwei-cent-senfglas - 11. Aug, 21:51
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