Starke Frauen
Vorgestern habe ich mit einer alten Freundin über dieses Thema sehr intensiv gesprochen und wir stellten beide die Frage, ob es sie wirklich gibt? Einerseits ja, aber ich denke, dass es meist dann nur eine Rolle ist, die sich sich im Laufe ihrer Erfahrungen zugelegt haben. Wie eine Art Schutzpanzer, der auf andere wirkt, als wäre es etwas, an dem man sich orientieren kann, der in gewisser Hinsicht Schutz bietet.
Aber ich glaube, dass früher oder später jede starke Frau irgendwie und irgendwann einmal zusammenbricht, bzw., dass, was sie als Weltbild geschaffen hat nicht der Tatsache entspricht ( zumindest "durfte" ich auch schon mal die eine oder andere Erfahrung damit machen..), ist es nicht so, dass sich insgeheim und wenn alle Türen zu sind, sich jede Frau nicht jemanden wünscht, der für sie eine starke Schulter ist? Diese Schulter muss noch nicht einmal in Realität existieren, sondern vielmehr das Gefühl vermittelt "Ich versteh Dich". oder "Ich bin für Dich da, auch wenn ich nichts sagen kann in dem Moment.."..weil diese Person dann vielleicht Dich besser versteht, als Du Dich selber grad in diesem Moment..
Denn dieses "Ich versteht Dich"..hilft manchmal ungemein. Warum? Nun weil ich glaube, dass viele von uns es zu gut mit uns selbst meinen und nicht versuchen eine Selbstkenntnis zu finden, sondern noch einige Schritte weitergehen und nach einer Selbsterkenntnis suchen. Und diese Selbsterkenntnis kann für meine Begriffe viel schmerzhafter und ernüchternder sein, als die Selbstkenntnis. Denn sie versucht, die gegensätzliche Kräfte, die in jedem von uns wirken, gegeneinander in Konkurruenz laufen zu lassen, bis eben einer gewinnt.. Das ist ähnlich gelagert, wie beispielsweise in der Mentalität der US-Amerikaner, die ja bekannt dafür sind, dass sie das Leben miteinander als einen ständigen Wettbewerb betrachten, bei dem der Erfolg als Nonplusultra angesehen wird..
Natürlich hat man auch ein Herz für die Verlierer, aber hat man das wirklich, oder ist es nur ein "ooch das tut mir jetzt aber leid, aber scheiss drauf, ich habe gewonnen und bin besser, als Du.."?
Anders ausgedrückt, man interessiert sich zwar für die schwachen und steht mehr oder weniger symbolisch für sie ein, aber tut man dies nicht eher, weil man dadurch die Möglichkeit sieht, sich abzugraden und das Gefühl bekommt, besser dazustehen, als dieser "arme Tropf"?
Ich habe das zumindest schon in der Vergangenheit erlebt, dass sich die eine oder andere Person nur dann für mich interessiert hat, wenn es mir mal nicht so gut ging..Und ehrlich gesagt, hat das einen ziemlichen bitteren Beigeschmack....( vielleicht ist es auch ein nerviger Geschmack, dies stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest..)
Aber nun zurück zur Selbstkenntnis, diese übernimmt - im Gegensatz zur Selbsterkenntnis eine wesentlich tolerantere Rolle - ähnlich wie die Vertreter bei der UNO - sie versucht, die gegensätzlich inneren Kräfte zu einer Art harmonischem Konsenz zu verhelfen im Sinne von "Okay ich gesteh mir zu auch mal eine Downphase zu haben, aber es gibt da auch Zeiten, in denen ich mich ganz gut leiden kann." Und genau aus diesem ganzen "Emotions-Wust" bestehe ich nun mal" ( und das ist auch gut so, hätte wohl Wowereit gesagt..by the way, er hat ja seinen Rücktritt für Ende des Jahres angekündigt, aber in Anbetracht seiner erfolgreichen Arbeit beim BER-Flughafen, rechne ich mit einem tatsächlichen Rücktritt erst im Jahre 2021..;-) )
Und ich denke, dass diese Selbstkenntnis wesentlich mehr dazu beitragen kann, grade für starke Frauen, dass dieser Schutzpanzer gar nicht wirklich nötig ist, wenn frau dazu bereit ist, authentischer zu sein, bzw. Aber das muss sie selbst entscheiden....Ein Problem, was dabei immer auftauchen könnte, ist die Vernunft..Die oftmals einen härteren Panzer besitzt, als das tiefste innere Gefühl, bei dem man/frau Angst hat ihm nachzugeben...Manchmal hasse ich diese Vernunft..auch wenn sie vielleicht wichtig sein könnte, gewisse Downphasen besser zu überstehen..Aber entferne ich mich nicht dadurch immer mehr von dem, was mich tatsächlich ausmacht?..Wahrscheinlich schon...
Epilog..Okay natürlich gibt es auch starke Männer, aber ich nun mal auf der anderen Geschlechterseite aufgewachsen bin, fehlt mir dazu die Erfahrung...;-)..
Aber ich glaube, dass früher oder später jede starke Frau irgendwie und irgendwann einmal zusammenbricht, bzw., dass, was sie als Weltbild geschaffen hat nicht der Tatsache entspricht ( zumindest "durfte" ich auch schon mal die eine oder andere Erfahrung damit machen..), ist es nicht so, dass sich insgeheim und wenn alle Türen zu sind, sich jede Frau nicht jemanden wünscht, der für sie eine starke Schulter ist? Diese Schulter muss noch nicht einmal in Realität existieren, sondern vielmehr das Gefühl vermittelt "Ich versteh Dich". oder "Ich bin für Dich da, auch wenn ich nichts sagen kann in dem Moment.."..weil diese Person dann vielleicht Dich besser versteht, als Du Dich selber grad in diesem Moment..
Denn dieses "Ich versteht Dich"..hilft manchmal ungemein. Warum? Nun weil ich glaube, dass viele von uns es zu gut mit uns selbst meinen und nicht versuchen eine Selbstkenntnis zu finden, sondern noch einige Schritte weitergehen und nach einer Selbsterkenntnis suchen. Und diese Selbsterkenntnis kann für meine Begriffe viel schmerzhafter und ernüchternder sein, als die Selbstkenntnis. Denn sie versucht, die gegensätzliche Kräfte, die in jedem von uns wirken, gegeneinander in Konkurruenz laufen zu lassen, bis eben einer gewinnt.. Das ist ähnlich gelagert, wie beispielsweise in der Mentalität der US-Amerikaner, die ja bekannt dafür sind, dass sie das Leben miteinander als einen ständigen Wettbewerb betrachten, bei dem der Erfolg als Nonplusultra angesehen wird..
Natürlich hat man auch ein Herz für die Verlierer, aber hat man das wirklich, oder ist es nur ein "ooch das tut mir jetzt aber leid, aber scheiss drauf, ich habe gewonnen und bin besser, als Du.."?
Anders ausgedrückt, man interessiert sich zwar für die schwachen und steht mehr oder weniger symbolisch für sie ein, aber tut man dies nicht eher, weil man dadurch die Möglichkeit sieht, sich abzugraden und das Gefühl bekommt, besser dazustehen, als dieser "arme Tropf"?
Ich habe das zumindest schon in der Vergangenheit erlebt, dass sich die eine oder andere Person nur dann für mich interessiert hat, wenn es mir mal nicht so gut ging..Und ehrlich gesagt, hat das einen ziemlichen bitteren Beigeschmack....( vielleicht ist es auch ein nerviger Geschmack, dies stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest..)
Aber nun zurück zur Selbstkenntnis, diese übernimmt - im Gegensatz zur Selbsterkenntnis eine wesentlich tolerantere Rolle - ähnlich wie die Vertreter bei der UNO - sie versucht, die gegensätzlich inneren Kräfte zu einer Art harmonischem Konsenz zu verhelfen im Sinne von "Okay ich gesteh mir zu auch mal eine Downphase zu haben, aber es gibt da auch Zeiten, in denen ich mich ganz gut leiden kann." Und genau aus diesem ganzen "Emotions-Wust" bestehe ich nun mal" ( und das ist auch gut so, hätte wohl Wowereit gesagt..by the way, er hat ja seinen Rücktritt für Ende des Jahres angekündigt, aber in Anbetracht seiner erfolgreichen Arbeit beim BER-Flughafen, rechne ich mit einem tatsächlichen Rücktritt erst im Jahre 2021..;-) )
Und ich denke, dass diese Selbstkenntnis wesentlich mehr dazu beitragen kann, grade für starke Frauen, dass dieser Schutzpanzer gar nicht wirklich nötig ist, wenn frau dazu bereit ist, authentischer zu sein, bzw. Aber das muss sie selbst entscheiden....Ein Problem, was dabei immer auftauchen könnte, ist die Vernunft..Die oftmals einen härteren Panzer besitzt, als das tiefste innere Gefühl, bei dem man/frau Angst hat ihm nachzugeben...Manchmal hasse ich diese Vernunft..auch wenn sie vielleicht wichtig sein könnte, gewisse Downphasen besser zu überstehen..Aber entferne ich mich nicht dadurch immer mehr von dem, was mich tatsächlich ausmacht?..Wahrscheinlich schon...
Epilog..Okay natürlich gibt es auch starke Männer, aber ich nun mal auf der anderen Geschlechterseite aufgewachsen bin, fehlt mir dazu die Erfahrung...;-)..
zwei-cent-senfglas - 15. Sep, 20:25
246 mal gelesen